Antauchen 2014

Geschrieben von Thomas Weise.

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Am 19.01.2014 trafen sich Gerd, Mario, Stefan, Reiner II, Axel, Michael und Thomas in ehemaligen Steinbruch Hemmoor zum ersten gemeinsamen Tauchgang im neuen Jahr.

Wir haben zwei sehr schöne Tauchgänge an s.g. "Rüttler", die uns auf Tiefen von 32m bzw. 42m brachten.  Die Wetterbedingungen waren an diesem Januartag doch ganz gut, zwar bewölkter Himmel, dafür trocken bei ca. 3°C Lufttemperatur. Auch egal - wir wollten ja ohnehin ins Wasser...

Nachdem jeder seine Ausrüstung bereit hatte, wurde die Gruppeneinteilung vorgenommen (2x2 und 1x3) und anschließend der geplante Tauchgang besprochen. So wollten wir, um Atemluft zusparen, bis zur Makierungsboje schwimmen und dann am Befestigungsseil bis zum Rüttler abtauchen.  Jede Gruppe wird den Rüttler duchtauchen und eine Maximaltiefe von 32m erreichen. An der Außenwand des Rüttlers wird dann langsam bis zum LKW in ca. 15m Tiefe aufgetaucht. Kurze Umrundung und Erkundung des LKW, dann weiter zur Steilwand um dort zu dem oberhalb der Steilwand gelegenen Wald zu gelangen.  Da hier Tauchtiefen von ca 8m vorliegen eignet sich dieser Weg durch den Wald als idealer Austauchplatz.  Unterhalb der Einstiegsplattform erfolgt dann der Sicherheitsstop von 3min.

Da uns schon der erste Tauchgang uns so gut gefallen hat, beschlossen wir auch den zweiten Tauchgang am Rüttler zumachen.  Diesmal sollte aber nach dem durchtauchen des Rüttlers unser Weg über die 32m-Ebene bis zur "Treppe" führen.  Es handelt sich hierbei um eine an der Steilwand montierten Holztreppe, die bis in eine Tiefe von ca. 55m reicht. Den Bergleuten diente in vergangenen Tagen diese Treppe als Auf- und Abstieg vom Rüttler in die tiefer gelegenen Abbauebenen. Die Maximaltiefe des Steinbruchs lag damals bei ca. 65m.

Durch die geltenden Tauchbestimmungen ist uns ein Tiefenlimit von max. 45m vorgegeben, somit war auch für uns an dieser Stelle die Maxiamaltiefe erreicht. Wir konnten die Treppe ausgiebig im Schein unserer Taucherlampen bei einer Sichtweite um die 10m begutachten. Bald hieß es wieder den Rückweg antreten.  Auch diesmal folgten wir dem Austauchweg an der Steilwand zum Wald und weiter zurück zum "Einstieg 2".

Ein gelungener Auftakt fürs neue Jahr.